Wann und warum müssen Pflanzen mit oder ohne Pflanzsystem in größere Gefäße umgepflanzt werden

Wann und warum müssen Pflanzen in größere Gefäße umgepflanzt werden

Vor- und Nachteile der unterschiedlichsten Pflanzsysteme bei bepflanzten Gefäßen

In Hydro Profi Line Systemen für Hydrokulturpflanzen:
Umpflanzungen sind in der Regel nicht nötig. Hydrokulturpflanzen in Hydro Profi Line Systemen müssen in der Regel nicht mehr umgepflanzt werden, da durch Verzicht von Füllmaterial Verdichtungen im Wurzelbereich nicht mehr stattfinden.

Hydro Profi Line Systemen für Erdpflanzen:
Umpflanzungen sind in der Regel nicht nötig. Erdpflanzen in Hydro Profi Line Systemen müssen in der Regel nicht mehr umgepflanzt werden, da durch Verzicht von Füllmaterial Verdichtungen im Wurzelbereich nicht mehr stattfinden.

Hydrokultursystem:
Umpflanzungsarbeiten sind ca. nach 3 bis 5 Jahren nötig und arbeitsintensiv. Hydrokulturen in Bodengefäßen sollten, je nach Pflanzensorte spätestens nach 3 bis 5 Jahren in größere Gefäße umgepflanzt werden, da die Wurzelverdichtungen aufgrund des verwendeten Füllmaterials in Gefäßen sehr stark sind. Die Wurzelbelüftung ist hierdurch sehr gering und eine Wurzelfäulnis nicht ausgeschlossen. Zudem führt diese Wurzelverdichtung zu einem bauchig werden der Pflanzgefäße bis hin zur Rissbildung. Die Verdichtungen sind ebenfalls verantwortlich dafür, dass die Hydrokulturen wesentlich öfter als ursprünglich gegossen werden müssen. Nicht selten sind die mit dem Gefäß verwurzelten Pflanzen nur noch mit Beschädigungen am Gefäß auszupflanzen.

Erdpflanzensysteme:
Umpflanzungsarbeiten sind ca. nach 3 bis 5 Jahren nötig und arbeitsintensiv.. Erdpflanzen in Bodengefäßen mit System sollten, je nach Pflanzensorte spätestens nach 3 bis 5 Jahren in größere Gefäße umgepflanzt werden, da die Wurzelverdichtungen aufgrund des verwendeten Füllmaterials in den Gefäßen sehr stark sind. Die Wurzelbelüftung ist dadurch sehr gering und eine Wurzelfäulnis nicht ausgeschlossen. Zudem führt diese Wurzelverdichtung zu einem bauchig werden der Pflanzgefäße bis hin zur Rissbildung. Die Verdichtungen sind ebenfalls verantwortlich dafür, dass die Erdpflanzen in Systemen wesentlich öfter als ursprünglich gegossen werden müssen. Nicht selten sind die mit dem Gefäß verwurzelten Pflanzen nur noch mit Beschädigungen am Gefäß auszupflanzen.

In Seramis gepflanzt:
Umpflanzungen sind regelmäßig im Abstand von 2 Jahren empfehlenswert. Kosten- und arbeitsintensiv. Erdpflanzen in Seramis gepflanzt, sollten je nach Pflanzensorte alle 2 Jahre in größere Gefäße umgepflanzt werden. Da das Pflanzsubstrat Seramis nur bedingt formstabil ist, werden Wurzelverdichtungen mit auftretender Wurzelfäulnis noch beschleunigt. Die Pflanzen müssen häufig und unbedingt feuchtigkeitsentsprechend gegossen werden. Zuviel gießen beschleunigt die Wurzelfäulnis.

Erdpflanzen ohne System:
Regelmäßig entsprechend der Wurzelverdichtungen. Die Pflanzen müssen in Erde je nach Standort regelmäßig gegossen werden. Kontinuierlich, stehendes Wasser in Untersetzer  oder Übertöpfen ist zu verweiden, da das ebenfalls zur Wurzelfäulnis führt. Der Gieß- und Pflegeaufwand ist bei Erdpflanzen ohne System am höchsten.

 

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